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Marktplatz Mittelstand - Mediale Praxis Gabriele Leonore Langner

Reiki-Zeichen

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Reiki-Meisterin Gabriele Langner bei einer Sitzung Ich bin ziemlich aufgeregt vor meiner ersten Reiki-Behandlung. Was kommt auf mich zu? Kann ich mich richtig entspannen? Als mich Gabriele Langner (44), Reiki-Meisterin aus Königsbrunn bei Augsburg in ihren Meditationsraum führt, steigt mir Zitronenduft in die Nase. Im Hintergrund erklingt sanfte Musik. Reiki-Urkunden hängen an der Wand. Zunächst soll eine so genannte Kontaktbehandlung in der Gruppe stattfinden. Ich schließe die Augen und merke sofort, wie meine geschlossenen Augenlider zittern. Ich soll mich entspannen, an gar nichts denken, einfach alles nur geschehen lassen...

Ich spüre einen angenehmen, warmen Windhauch aus der Richtung meines Gegenübers. Endlich fühle ich mich wohler, kann jetzt endlich die Entspannung genießen...
Im anschließenden kurzen Gespräch erfahre ich, dass die Lehrerin durch die sog. "Kontaktbehandlung" ihre Schüler kennen lernen und erspüren kann, wie offen sie für die Reiki-Kraft sind. Dann erst geht die eigentliche Reiki-Behandlung los. Sie wird etwa eine halbe Stunde dauern. Ich soll mich bäuchlings auf die Liege legen. Ich spüre, wie die Hände der Lehrerin über meinem Kopf sind, ihn aber nicht berühren. Nun legt sie die Hände auf meine Schulterblätter. Sie verweilen dort einige Zeit, wandern weiter über die Wirbelsäule, bleiben in jeder neuen Position für einen Moment liegen. Manchmal verharren sie auch in einiger Entfernung von meinem Körper.

Genau an den Stellen, wo Gabrieles ausgebreitete Hände Reiki-Energie aussenden, spüre ich Wärme. Als sie bei den Fußsohlen ankommt, endlich auch da wohltuende Wärme. Dann soll ich mich auf den Rücken legen. Die Behandlung geht bei den Füßen weiter. Wie lange die Hände in jeder Position verweilen, kann ich nicht sagen. Ich vergesse die Zeit. Bis hinauf zum Kopf bekomme ich nun diese angenehme Wärme zu spüren. Als es heißt: "Bitte die Augen langsam wieder öffnen", bleibe ich hoch einen Moment liegen, genieße die vollkommene Ruhe und Entspannung...

Wir alle können heilen

Die Reiki-Kraft, auch universelle Lebensenergie genannt, ist jedem von uns von Geburt an mitgegeben. Jeder kann heilen. Dazu braucht er nur seine Hände dem anderen aufzulegen und ihm Energie zu übertragen. Wenn sich zum Beispiel ein Kind gestoßen hat, legt die Mutter ganz intuitiv dem weinenden Geschöpf ihre Hand auf die schmerzende Stelle. Mütter geben Reiki, ohne sich ihrer heilenden Kräfte bewusst zu sein. Ein Reiki-Meister jedoch ist sich der heilenden Kraft seiner Hände sehr wohl bewusst.
"Bei einer Einweihung oder Einstimmung wird die universelle Lebensenergie mittels eines Rituals auf den Schüler übertragen", erklärt mir Gabi Langner, meine Lehrerin. "Es ist nicht so wichtig, was ich dabei tue, sondern dass ich mich darauf einstimme, dass ich mit der göttlichen Energie verbunden bin. Und dass ich die liebevolle Absicht habe, dem Schüler das, was er gern empfangen möchte, zu geben".
Wer einmal eingestimmt ist, kann jederzeit sich selbst oder andere behandeln. Allein der Gedanke daran läßt dann die Energie fließen. "Aber nur, wenn der andere offen dafür ist", schränkt die Meisterin ein.
Wer einmal eingeweiht ist, kann die Reiki-Kraft nie mehr verlieren. Selbst nach mehreren Jahren der Unterbrechung kann man die Reiki-Kraft sofort wieder einsetzen, wann immer man es will.

Von Alkohol und Depressionen befreit

Durch Reiki kann man alte Denk- und Verhaltensstrukturen auflösen. Es führt zu Tiefenentspannung, entgiftet und heilt. "Es soll eine Hilfe zur Selbsthilfe sein", erklärt Gabi Langner. Sogar bei Süchten verschiedenster Art kann Reiki hilfreich sein. Die Augsburgerin Ursula (47) war Alkoholikerin. Auch nach mehreren Therapien wurde sie immer wieder rückfällig. Erst als sie durch Zufall Reiki kennen lernte, konnte sie aus eigener Kraft die Sucht vollkommen überwinden.
"Meine Depressionen sind verschwunden und ich kann mit problematischen Situationen viel besser umgehen als früher", freut sich die dreifache Mutter. Sie hat inzwischen selbst den I. und den II. Reiki-Grad. "Vielleicht werde ich irgendwann auch einmal die Meister-Ausbildung machen und dadurch noch mehr Menschen helfen können."
Die Einweihung in den II. Grad beschreibt sie so: "Es war ein ganz tolles Erlebnis für mich. Ich fühlte mich von einer großen Last befreit. Endlich konnte ich die Vergangenheit ganz loslassen". Während dieser Zeremonie wurden ihr auch drei geheime Symbole übermittelt. "Sie sind der 'Schlüssel' zur Fernheilung", erklärt Ursula Grundl. "Man kann damit die geistige Verbindung zu einem anderen Menschen herstellen und ihm Reiki schicken - aber nur, wenn er es auch wirklich will. Zudem wird dem Schüler durch diese Symbole noch deutlicher bewußt, dass nur er selbst für sein Leben verantwortlich ist."
Wir alle kennen das Phänomen der Gedankenübertragung aus eigener Erfahrung. Wem ist es nicht schon einmal passiert, dass er etwas denkt und im gleichen Moment spricht sein Gegenüber seine Gedanken aus? Oder er ruft einen guten Freund an, der ihm dann sagt: "So ein Zufall, gerade wollte ich dich auch anrufen!"
Es gibt bestimmte Naturgesetze, die die Übertragung von Energie über eine weite Entfernung ermöglichen. So beruht auch die Methode der Reiki-Fernheilung auf Gesetzmäßigkeiten, die mit Hilfe der Symbole von jedem genutzt werden können, der in den II. Reiki-Grad eingeweiht ist. Ursula Grundl profitiert heute von dieser Reiki-Erfahrung zum Beispiel auch dann, wenn sie einen unangenehmen Arzttermin vor sich hat: "In Gedanken zeichne ich die drei Symbole, setze mich entspannt hin und stelle mir vor, dass die Sitzung angenehm und ohne Probleme verläuft. Wenn ich dann auf diese Weise eingestimmt hingehe, ist tatsächlich alles nur halb so schlimm".
Reiki-Meisterin Gabriele Langner begann 1991 mit der Technik des Handauflegens. Damals hatte sie Darmprobleme, war von Allergien geplagt. Sie litt unter Zahnfleischentzündungen und verschiedenen Ängsten. Kein Arzt konnte ihre Beschwerden lindern.
Frau Langner erzählt heute: "Die Ärzte sahen nur das, was krank war an mir. Aber mich als Menschen beachteten sie nicht. Ich fühlte mich von der Behandlung ausgeschlossen".
Daß sie heute Reiki-Lehrerin ist, Seminare abhält und Meditationen aus dem Stegreif abhalten kann, hätte sie sich früher nie zugetraut. "Man muß lernen, sich selbst zu vertrauen", lautet Gabis Rezept. "Und die geheimnisvolle Kraft des Reiki kann einer der Wege zu diesem Selbstvertrauen sein."
(Auszug aus BIO, Bio Ritter Verlag und Versand, Heft 1/97)